Kernspintomografie

Die Magnetresonanztomografie (auch Kernspintomografie genannt) gehört zu den modernsten bildgebenden Untersuchungsverfahren in der Medizin.
Im Unterschied zu Röntgen- oder Computertomografie-Untersuchungen entsteht bei dieser Untersuchung keinerlei Röntgen-Strahlung, wodurch dieses Verfahren als sehr schonend gilt. Die MRT ermöglicht eine detailgenaue Darstellung von Körperstrukturen. Insbesondere Weichteile (Nerven, Bänder, Sehnen, Muskulatur) lassen sich im Gegensatz zu anderen Untersuchungstechniken sehr differenziert darstellen.
Aus diesem Grund liegt das Haupteinsatzgebiet der MRT bei Erkrankungen des Gehirns (z.B. Gehirntumore oder angeborene Veränderungen), der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Tumore, Nervenentzündungen) einschließlich der abgehenden Nervenstrukturen sowie bei Band-, Sehnen- und Muskelerkrankungen.

Wir verwenden seit 2007 ein modernes Gerät mit 0,3 Tesla, welches eine sehr gute Bildqualität und gute Weichteildifferenzierungen ermöglicht. Die Untersuchungen erfolgen unter Narkose, da je nach Fragestellung Untersuchungszeiten von 20 -60 Minuten nötig sind. Durch unsere inzwischen 6jährige Erfahrung mit der MRT-Bildgebung können wir das Bildmaterial in nahezu allen Fällen sofort aussagekräftig befunden. Zusätzlich bitten wir auf Basis unserer festen Zusammenarbeit mit der Radiologischen Abteilung des Tierspitals in Bern die dortigen Kollegen in manchen Fällen zusätzlich um Überbefundungen.